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Bücherkultur Challenge Rezensionen/Reviews

[Besprechung] Fahrenheit 451 - Ray Bradbury

27. Januar 2016

Fahrenheit 451 spielt in einem totalitären Zukunftsstaat. Das Lesen von Büchern ist streng verboten. Die Aufgabe der Feuerwehr ist es, Bücher aufzustöbern und zu verbrennen, mitsamt der Häuser. Die Besitzer landen im Gefängnis. Guy Montag, unser Protagonist, ist einer der Feuerwehrmänner. Pflichtgetreu führt er seinen Dienst aus. Bis er dem jungen Mädchen Clarissa begegnet. Seine Einstellung ändert sich und er begeht eine Tat mit weitreichenden Folgen: Er liest ein Buch…

Autor: Ray Bradbury
Erscheinungsjahr: 1953 (meine Ausgabe 2003)
Verlag: Heyne
Seiten: 187
Format: Taschenbuch
Preis: [D] 7,00 €; [A] 7,20 €
Originaltitel: Fahrenheit 451

Fahrenheit 451, das ist die Temperatur, ab dem Buchpapier Feuer fängt. Das Buch war früher mal ein unbekannte, kleine Erzählung in einem SiFi Magazin. Doch der sehr eingehend Schreibstil Bradbury’s, der für mich das Buch zu einem besonderem, tiefgehenden Werk macht, sowie das erschreckende Szenario machte die Geschichte rund um Guy Montag weltbekannt.

Diese Welt, in der Bücher durch die Feuerwehr verbrannt werden, bedient die Zensur, das Beschlagnahmen und die Verbrennung von Büchern. Doch geht Fahrenheit 451 noch weiter. Die Zensur, die es ja bereits im wirklichen Leben schon gab beziehungsweise gibt, galt sonst immer ideologischen oder rassistischen Werken. Hier ist jedoch jedes Buch betroffen. Das Lesen und Besitzen von sämtlichen Büchern ist streng untersagt. Eine Szenario das erschreckend ist. Und das noch erschreckender ist, da dieses Verbot, laut Hauptmann Beatty nicht von Oben kam, sondern aus der Bevölkerung heraus entstand. In einer Welt, in der keiner mehr Zeit hat, alles schnell gehen muss, die Schlagzeilen immer kürzer werden müssen, die Romane eher Kurzgeschichten weichen, Werbung und Fernsehen und Radio uns umgeben, haben die Menschen ganz von alleine aufgehört zu Lesen. Dieses Dichten und Denken, dass ja nur unglücklich macht, wird gemieden und ist den meisten unverständlich geworden.

„Vergiß vor allem nicht, Montag, wir sind die Glückshüter, du und ich und die anderen. Wir stemmen uns gegen die wenigen, die alle unglücklich machen wollen mit ihrem Dichten und Denken“. (S. 77)

Die Menschen werden durch Drogen, Freizeitparks und überdimensionale Videowände permanent unterhalten, sind dem selbständigen Denken beraubt. Ja Guy und seine Frau wissen nicht einmal mehr, wo sie sich eigentlich kennen gelernt haben. Bücher werden als der Hauptgrund für nichtkonformes Denken hingestellt. Montag funktioniert und geht pflichtbewusst seiner Arbeit nach. Doch heimlich hortet er selber einige Bücher im Lüftungsschacht. Als er eines Tages der fast 17-jährigen Clarissa begegnet, ändert sich etwas in ihm. Sie redet von Kunst, vom freien Denken, von der Schönheit der Natur, bis ein traumatischer Einsatz Montag schließlich zum so verpöntem Nachdenken bringt und er sich selbst eine Meinung bilden möchte.

„Es muss etwas dran sein an den Büchern, etwas, von dem wir uns keine Vorstellung machen, wenn eine Frau sich deswegen verbrennen läßt. Es muss etwas dran sein. Um nichts und wieder nichts tut man das nicht.“ (S. 66)

Bradbury spricht in den 50er Jahren ein Thema an, was damals sehr visionär war und heute erstaunlich, fast beängstigend nah an der tatsächlichen Entwicklung dran ist. Heute ist ein solches Szenario, mit dem er vor der Gefahr, dass das uns überall umgebende Fernsehen die Bücher verdrängt und uns verblöden lässt, warnen möchte, gar nicht mehr so undenkbar, wie es eventuell damals noch war.

Fahrenheit 451 wartet zwar nicht mit einer sehr rasanten, detaillierten Welt oder Geschichte auf, es geht mehr um die Aussage des Buches und den Inhalt, nicht um das Setting oder einen raffinierten Plot. Mir gingen vor allem die Beschreibungen der Gefühle, des Lebens, der Eindruck durch die ständig lärmenden, mit dir redenden Videowände, die gedankenlosen Menschen die aus Spaß Leute überfahren, diese vollkommen rücksichtslose Freizeitindustrie, unter die Haut. Und mir als Buchfreund tat vor allem das Verbrennen der Bücher besonders weh.

Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich action-reich, aber sie regt zum Nachdenken an und ist mit dem eindringlichen Schreibstil im Stile der 50er Jahre ein bemerkenswertes Werk. Ein Buch, dass uns nicht nur die Potenziale sondern vor allem auch die Abgründe der menschlichen Natur näher bringt. Bradbury bedient sich dem Vergleich mit einem Phönix, den ich sehr treffend finde. Ein Phönix, der sich immer wieder selbst verbrennt und aus der Asche neu aufersteht. Nur dass der Mensch genau weiß was er da tut und trotzdem nicht aus seinen Fehlern lernt. Und nun, ohne Bücher, nicht einmal mehr nachlesen kann, was denn überhaupt die Fehler waren.

„Aus der Kinderstube an die Universität und wieder zurück, da hast du die geistige Entwicklung der letzten fünf Jahrhunderte oder gar länger.“ (S. 70)

Autor:

Ray Bradbury wurde 1920 geboren. 1934 zog seine Familie nach Los Angeles. Dort machte er seinen Highschool-Abschluss und knüpfte Kontakte zur SF-Szene. 1941 wurde seine erste Kurzgeschichte im Magazin Super Science Stories veröffentlicht. Weit über die Grenzen der SF-Szene hinaus wurden er vor allem durch Fahrenheit 451 aber auch durch The Martian Chronicles und The Illustrated Man bekannt. Neben weiteren Erzählungen schrieb er einige Kriminalromane, Essays und Drehbücher. Heute gilt Bradbury als einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Gegenwartsliteratur.

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Rezensionen/Reviews

[Rezension] Letzte Nacht von Catherine McKenzie

13. Dezember 2015

inhalt3

(c) Heyne

Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2014
Seiten: 413
Autorin: Catherine McKenzie
Format: Taschenbuch
Preis: [D] 12,99 € und [A] 13,40 €
Verlagsseite mit Leseprobe
Originaltitel: Hidden
Originalverlag: Random House

„Natürlich, jeder Mensch kennt Reue. Lose Enden. Dinge, die wir tun würden, wenn wir mehr Zeit hätten.“ (Rückseite des Buches)

Jeff ist 39 Jahre und ein guter Familienvater. Er ist stolz auf seine langjährige Ehe. Bis er eines abends bei einem Unfall ums Leben kommt. Tish ist seine Kollegin. Für sie bricht eine Welt zusammen, als sie von seinem Tod erfährt. Denn erst kurz zuvor gaben sich die beiden ein Versprechen, das niemand außer ihnen kennt. Claire ist Jeffs Frau. Sie liebte ihn durch zahlreiche Höhen und Tiefen. Aber als eine unbekannte Frau auf der Beerdigung auftaucht, kommen ihr Zweifel. Hat sie Jeff vielleicht doch nie richtig gekannt? Und was hat ihn mit Tish verbunden?

Letzte Nacht von Catherine McKenzie (c) Heyne

Meinung

McKenzie überzeugt durch einen ruhigen, sanft dahinplätschernden Schreibstil. Sie verzichtet auf große Floskeln und viele Ausschmückungen und schafft es dennoch starke Emotionen zu transportieren.

Mit „Letzte Nacht“ greift sie essentielle Fragen des Lebens auf. Wem soll man folgen, Kopf oder Herz? Ist es wichtiger, sich selbst treu zu sein oder seine Familie zu schützen? Soll man sich lieber selbst enttäuschen oder Frau und Kind? Mit all diesen Fragen sehen sich Jeff, Tish und Claire, die drei Protagonisten, konfrontiert.

Jeff, Tish und Claire sind drei Protagonisten, die mich berührten und die ich leicht in mein Herz schließen konnte. Was auch daran lag, dass alle drei ihre eigenen Kapitel bekommen. Mckenzie lässt die Geschichte durch alle drei erzählen. So bekommt jeder der Charaktere viel Raum sich zu entfalten, gibt uns Einblicke in sein Innerstes. Einblicke zu Gefühlen, Ängsten, Zweifeln.

Jeff ist ein liebevoller Vater und Ehemann. In jedem seiner Abschnitte spürte ich als Leser, wie sehr er seinen Sohn Seth liebt und seine Frau Claire. Wir erfahren viel über seine Beziehung zu den beiden und über die Vergangenheit von Claire und Jeff. Diese wird auch immer wieder durch Claire beleuchtet. Dadurch ermöglicht Mckenzie es mir als Leser, diese Vielschichtigkeit einer Beziehung zu erleben. Es gibt so viele Dinge, die man nicht über den anderen wissen kann und vielleicht auch nicht wissen muss oder sollte. Es zeigt, wie wichtig es ist, miteinander zu reden und wie wichtig Vertrauen ist.

Auch von der Verbundenheit zwischen Jeff und Tish bekam ich viel zu spüren, ohne zu wissen, ob und was den nun zwischen den beiden gelaufen ist oder nicht. Wir erleben auch Tish mit ihrem Mann Brian und ihrer Tochter Joey und erhalten die selben, umfassenden und berührenden Einblicke wie auch bei Claire und Jeff.

Dabei wartet die Geschichte kaum mit Spannungsmomenten auf und die Handlung plätschert auch meist eher vor sich hin. In Rückblicken erfahren wir, wie die Jeff und Claire, Tish und Brian und Brain und Tish zueinander fanden, wie sie leben und lieben und über gute und schlechte Entscheidungen. So stört die fehlende Spannung kaum, denn dieser ruhige Verlauft transportierte die Empfindungen der Protagonisten auf eindringende Art und Weise.

Letzte Nacht von Catherine McKenzie (c) Heyne

Fazit

„Letzte Nacht“ ist keine rasante Geschichte. Nichts mit überraschenden Wendungen oder viel Spannung. Aber das Buch ist eine Geschichte rund um tiefgehende Fragen im Leben. Der Alltag und das unspektakuläre Leben zweier Familien. Mit all ihren Problemen, Wünschen, Entscheidungen und der Frage, was wirklich zählt in einer Beziehung. Trotz ein paar Längen konnte mich McKenzie emotional mitnehmen und erschuf eine tiefe Verbundenheit zu den drei Protagonisten.

4herzen

Autorin:

Gemeinsam mit ihrem Ehemann lebt Catherine Mckenzie im kanadischen Montreal. Nachdem sie Geschichte und Jura studierte arbeitet sie heute als Anwältin. Nebenbei ist sie Bloggerin für „The Huffington Post“

Rezensionen/Reviews

[Rezenzion] Das Lachen und der Tod - Pieter Webeling

31. März 2015

Das Lachen und der Tod, Buchcover, Pieter Webeling (c) Heyne

inhalt3

Autor: Pieter Webeling

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: Heyne

Seiten: 320

Format: Taschenbuch

Originaltitel: De Lach En De Dood

Originalverlag: Cossee

Preis: [D] 19,99 €, [A] 20,60 €, [CH] 26,90 €

Ernst Hoffmann, niederländischer Komiker, wird im Jahr 1944 mit einem Viehwaggon und zusammen mit anderen Gefangenen in ein KZ in Polen gebracht. Mit Hilfe von Witzen versucht er seine Mitgefangenen abends vor der endgültigen Verzweiflung zu bewahren. Bis ein deutscher Lagerkommandant davon erfährt. Er will Hoffmann dazu bringen, vor den SS-Soldaten aufzutreten. Ernst weigert sich, doch dann wird im das Leben einer Frau versprochen, in die er sich beim Transport verliebt hat.

Meinung

„Sie sind tot, Holländer. Durch den Kamin. Die Menschen aus der rechten Reihe sind Asche im Fluss.“ (S. 54)

Schreibstil

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Ernst Hoffmann selbst erzählt. Er berichtet uns von seiner Zeit im Konzentrationslager. Dabei verwendet Pieter Webeling einen gnadenlos ehrlichen, knallharten, unverblümten Schreibstil, der die unmenschlichen Grausamkeiten im KZ auf brutale weiße transportiert. Und genau das ist richtig, denn alles andere wäre falsch und würde den Gräueltaten nicht gerecht werden.

„Der andere kontrolliert mit einem kleinen, runden Zahnarztspiegel die Mundstücke und riss mit einem lauten Krachen einen Goldzahn heraus. […] Anschließend wurde die Leiche wie ein nutzlos gewordener Klumpen Fleisch weitergereicht.“ (S. 159)

Charaktere und Geschichte

Von Beginn an erfährt man als Leser, bereits im Klappentext, dass der Komiker Ernst Hoffman das KZ Auschwitz überlebt hat. Wir lernen ihn kennen, als er kurz vor seinem ersten Auftritt nach dem Krieg steht. Dort wartet er nervös auf eine bestimmte Frau in seiner Garderobe. Helena, die er im Viehwaggon beim Transport ins KZ kennenlernte.

„Ich hatte Angst davor, eines Tages ihr Gesicht zu vergessen. Den Geschmack ihrer Lippen oder ihr Lächeln.“ (S. 76)

Helena konnte nicht nur sein, sondern auch mein Herz im Sturm erobern. Denn mitten in diesem Elend, in dem hunderte wie Vieh transportiert wurden, versucht sie den Menschen Hoffnung zu geben, indem sie das Lied der Hoffnung singt. Bald kommt es zu einem Handgemenge im Waggon und Ernst versucht wie Helena, Hoffnung zu säen. Nur versucht er es mit Komik, einem Witz, einem Lacher. Und genau das wird er später auch im KZ, abends in den Baracken, versuchen. Nach dem Motto jeden Tag ein Lacher versucht er, sich an die minimale Hoffnung des Überlebens zu klammern und bereits todgeweihte von ihrem Elend abzulenken.

Als ich den Klappentext las, habe ich erst wochenlang überlegt, ob ich das Buch wirklich haben will. Die harte Realität eines Vernichtungslagers und Humor mischen? Das kann nicht gut sein und ist bestimmt geschmacklos - so dachte ich mir.

„Humor ist nichts weiter als die strikte Weigerung, der Tragödie das letzte Wort zu überlassen.“ (S. 105)

Doch ich bin jetzt, wo ich „Das Lachen und der Tod“ gelesen habe, sehr froh, dass ich mich für das Buch entschieden habe. Denn Ernst Hoffmann schafft es, den Grad zwischen Lachen und Tod gekonnt zu halten. Immer wieder sind Witze dabei, in denen Ernst Hitler und seine Gefolgsleute aber später vor den SS-Leuten auch sich selbst aufs Korn nimmt ohne dabei irgendetwas zu beschönigen oder ins Lächerliche zu ziehen. Durch seinen gnadenlos ehrlichen Schreibstil und seine authentischen und bildhaften Schilderungen all der Widerlichkeiten, Abartigkeiten, unfassbaren Ungerechtigkeiten ist „Das Lachen und der Tod“ eine der wenigen Lektüren zu den damaligen Geschehnissen, welche die pure Wahrheit sagen und nichts zu verschönern versuchen. Pieter Webeling schafft es Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, die mich sehr traurig machten und obwohl man doch ungefähr weiß, was damals geschah, schaffte er es, mich erneut sprachlos, angewidert und schockiert zurückzulassen.

Die Charaktere sind dabei authentisch, brutal und ehrlich. Sie geben Einblicke in die schwärzesten aber auch hellsten Stellen der menschlichen Seelen. Wir erleben, wie blind die SS-Leute, Kapos und Barackenältesten sind, wie falsch und grauenhaft. Aber auch, wie tief drinnen in manchen etwas Gutes steckt, etwas, dass sich gerne weigern würde. Auch Ernst verzweifelt immer wieder an dieser einen Frage, ob er etwas tun müsste. Einige spielen ihre Rollen, weil sie selber Angst um das eigene Leben haben. Jeder will Überleben und selbst Gefangene werden so leicht zum Tier, und sind nur auf ihr eigenes Wohl bedacht. Und genau diese Ehrlichkeit bereitete mir oft eine Gänsehaut. Jeder von uns ist vermutlich entsetzt, wenn selbst die Häftlinge unter sich grausam zueinander sind und schockiert, dass so viele nur zugesehen haben. Aber keiner kann wirklich sagen, ob er anders gehandelt hätte, wenn es ums nackte Überleben geht.

„‚Angenommen, wir beide überleben nicht wie so viele andere. Hätten wir etwas unternehmen müssen?‘ Das hatte ich mich bereits tausend Mal gefragt, ohne je eine Antwort darauf zu finden.“ (S. 221)

Peter Wiebling zeigt mit seinem Buch, wie wichtig Hoffnung und auch Liebe im Leben sind. Das einzige, was Ernst zum kämpfen ums Überleben bringt, ist der Gedanke an Helena. Es zeigt, dass neben alle der Brutalität, neben Hunger, Leiden, Tod auch Liebe, Freundschaft und Hoffnung entstehen.

Das Lachen und der Tod, Pieter Webeling (c) Heyne

Fazit
Pieter Webeling schafft mit „Das Lachen und der Tod“ die Gratwanderung zwischen Tod und Humor. Wir blicken in die tiefsten Abgründe der Menschheit und lesen gleichzeitig, wie in solchen unfassbar grauenhaften Zeiten dennoch Liebe, Freundschaft und Hoffnung entstehen kann. Das Buch ist hart, brutal, ehrlich, emotional und berührend - schrecklich und wunderschön zu gleich. Ein Buch, dass nichts verschönt und dennoch Hoffnung streut.

5herzen

Autor:

Pieter Webeling wurde 1965 geboren. Als Journalist arbeitet er für angesehene holländischen Zeitungen. Dabei führte er weithin bekannte Interviews mit Holocaust-Überlebenden und Komikern, die im tiefe Einblick in die damalige Welt geben konnten. Nach einem Interview mit einem zeitgenössischen Komiker, reifte die Idee zum Roman. Er interviewte noch viele weitere Zeitzeugen und besuchte mehrfach die Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau. 2010 erschien „Das Lachen und der Tod“ bereits im Original, 2013 gab es dann die deutsche Erstausgabe.

Rund ums Lesen

Verlagsvorschau Heyne

25. Januar 2015

verlagsvorschau

Hardcover Heyne

Da ist sie, die nächste Verlagsvorschau. Diesmal von Heyne.

Romane

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag

Die Stürme des Zorns: Brandon Sanderson - Februar 2015; Heilige Kuh: David Duchovny - März 2015; After Show Party: Jens Westerbeck - März 2015; Das Sexleben siamesischer Zwillinge: Irvine Welh - März 2015; Hotel Alpha: Mark Watson - April 2015; Mittelgroßes Superglück: Marian Keyes - Mai 2015; Die Königin der Schatten: Erika Johansen - Juni 2015

Krimi und Thriller

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag

Am Limit: David Balacci - Januar 2015; Revival: Stephen King - März 2015; Anklage: John Grisham - März 2015; Der letzte Morgen: Ryan David Jahn - März 2015; Revolution. Anleitung für eine neue Weltordnung: Rüssel Brand - März 2015

Sachbuch

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag

Warum macht die Nudel dumm?: Dr. Med Ulrich Strunz - Januar 2015; Abaya. Meine Kinder bekommst du nicht: Kerstin Wenzel - März 2015; Gurlitt. Die wahre Geschichte: Maurice Philip Remy - März 2015; Im Dukel der Toten: Edward Follis - April 2015; Herbstblond: Thomas Gottschalk - April 2015; Schwarze Magnolie: Hyeonseo Lee - April 2015; Denken sie jetzt nichts: Andrea Johlender - Mai 2015; Placebo Politik: Bernd Weiss - Mai 2015

Taschenbuch Roman

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag

Die Erben des Medicus: Noah Gordon - Februar 2015; Die Blutkrähen: Simon Scarrow - Februar 2015; Das böse Blut: James Carlos Blake - Februar 2015; Knockemstift: Donald Ray Pollock - März 2015; Die Frauen der Rosenvilla: Teresa Simon - März 2015; Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau: Max Scharnigg - März 2015; Das Hotel im Park: Uta Danella - März 2015; Der Glanz von Südseemuscheln: Regina Gärtner - März 2015; Krone und Blut: Robert Low - April 2015; Freundinnensommer: Meg Donohue - April 2015; Shotgun Lovesongs: Nikolas Butler - April 2015; Wege der Liebe: Nora Roberts - Mai 2015; Letzte Nacht: Catherine McKenzie - Mai 2015; Ein Glücksfall namens Paul: Elmar Schnitzer - Mai 2015; Summer Nights: Carly Phillips, Jessica Clare, Jaci Burton, Erin McCarthy - Mai 2015; Together Forever - Total Verliebt: Monica Murphy - Mai 2015; Vom ersten Tag an für immer: Lucy Hepburn - Juni 2015; Wer nicht wagt, der liebt nicht: Carly Phillips - Juni 2015; Zum wilden Eck: Fritzi Sommer - Juni 2015; Männer al dente: Michael Frey Dodillet - Juni 2015; The Wild Ones. Verführung: M. Leighton - Juni 2015 ; Together Forever - Zweite Chancen: Monica Murphy - Juli 2015; Der Stete Lauf der Stunden: Justin Go - Juli 2015; Ein Millionär zum Frühstück: J.R. Ward - Juli 2015; Der Medicus von Saragossa: Noah Gordon - Juli 2015; Frauen sind auch nur Männer: Hellmut Karasek - Juli 2015; Schwert und Säbel: Simon Scarrow - August 2015; Im ersten Augenblick: Grégoire Delacourt - August 2015; In Almas Augen: Daniel Woodrell - August 2015; GB 84: David Peace - August 2015; Together Forever - Verletzte Gefühle: Monica Murphy - September 2015; Das Atlantis Virus: A.G. Riddle - September 2015; Das Bündnis. Die Rosenkriege: Conn Iggulden - September 2015; Der Diamant des Salomon: Noah Gordon - September 2015; Auf das uns Vergeben werde: A.M. Homes - September 2015; Cheesecake mit Schildkröte: Victoria Seifried - September 2015; Gefährliche Verstrickung: Nora Roberts - September 2015; The Wild Ones. Verlangen: M. Leighton - September 2015; Die letzte Schlacht: Robert Low - Oktober 2015; Barrakuda: Christos Tsiolkas - Oktober 2015; Die Kleiderdiebin: Natalie Meg Evans - Oktober 2015

Taschenbuch Krimi, Thriller, Horror Heyne

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag

Blutspur: Zoë Beck - Februar 2015; Die Zerrissenen: Stephanie Fey - März 2015; Die Marseille Connection: Massimo Carlotto - April 2015; Nacht über Blackheath: Anne Perry - April 2015; Mordsommer: Rudi Jagusch - April 2015; Angel Baby: Richard Lange - April 2015; Die Kälte im Juli: Joe R. Lansdale - April 2015; Der Killer: Richard Laymon - April 2015; Die Unbarmherzigkeit des Augenblicks: John Verdon - Mai 2015; Der Killer von Nebenan: Ale Marwood - Mai 2015; Der 5-Minuten Killer: Paul Cleave - Mai 2015; Unter Verdacht: Robert Crais - Juli 2015; Totengeld: Kathy Reichs - August 2015; Der Manipulator: Mark Billingham - August 2015; Der Hintermann: Denise Mina - August 2015; Puls: Stephen King - August 2015; Das marokkanische Mädchen: Ulriche Wickert - September 2015; Die Spur: Raichard Laymon - September 2015

Taschenbuch SciFi, Fantsay Heyne

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag

Im Bann der Liebe: Sylvia Day - Februar 2015; Königsschwur: Joe Abercombie - Februar 2015; Das Gleismeer: China Miéville - Februar 2015; In die Sonne: Sergej Moskwin - Februar 2015; Black Dagger. Königsblut: J.R. Ward - März 2015; Die Feenjägerin: Elizabeth May - März 2015; Maschinen: Ann Leckie - März 2015; Sternenriff: David Brin - März 2015; Die letzte Dunkelheit: Stephen Donaldson - April 2015; Die letzten Wächter: Sergej Lukianenko - April 2015; Die Rückkehr zur Erde: Isaac Asimov - April 2015; Die Flammen des Mars: Greg Bear - April 2015; Verbotene Frucht: Sylvia Day - Mai 2015; Der verlorene Thron: Brian Staveley - Mai 2015; Sandkorn am Himmel: Isaac Asimov - Mai 2015; Cibola Brennt: James Corey - Juni 2015; Barrikaden: John Wallace - Juni 2015; Apokalypse Z. Zorn der Gerechten: Manel Loureiro - Juni 2015; Die Geschichte der Zukunft: Robert A. Heinlein - Juni 2015; Geliebte Sünde: Sylvia Day - Juli 2015; Ikarus: Andreas Brandhorst - Juli 2015; Tanz der Wölfe: Patricia Briggs - Juli 2015; Der verschollene Prinz: C.S. Pacat- Juli 2015; Sterne wie Staub: Isaac Asimov - Juli 2015; Das Syndrom: John Scalzi - August 2015; Echopraxia: Peter Watts - August 2015; Dunkle Flammen: Donna Grant - August 2015; Blutflucht: Kim Harrison - August 2015; Die Brücke: Monica Byrne - September 2015; The Walking Dead 5: Robert Kirkman - September 2015; Königsjäger: Joe Abercrombie - September 2015; Ströme im All: Isaac Asimov - September 2015; Alien. Jenseits der Sterne: James A. Moore - Oktober 2015; Zeitfuge: Michael J. Sullivan - Oktober 2015; Teuflisches Begehren: Syliva Day - Oktober 2015; Die Wächter Licht und Dunkelheit: Sergej Lukianenko - Oktober 2015; Der Thron der Finsternis: Peter V. Brett - Oktober 2015

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