Neontrauma hat sich für dieses Jahr eine, wie ich finde, wundervolle Projektidee für Blogger ausgedacht - das Blogger-Alphabet. Dabei steht alle 14 Tage ein Stichtwort zu einem Buchstaben des Alphabetes im Raum. Los geht es logischerweise im Januar mit dem Buchstaben A wie Arbeit/Ausbildung bis hin zu Z wie Zeit. Die Themen sind alle mit dem Bloggen verknüpft. Und wir können mit einem Beitrag zum jeweiligen Thema teilnehmen.
Im Beitrag, den ich euch oben verlinkt habe, könnt ihr bereits alle Themen sehen. Es geht immer Montags los. Anne postet zu Beginn des jeweiligen Themas eine Ankündigung auf ihrem Blog. In diesem gibt es Fragen und Anregungen für unsere Beiträge. Man darf aber auch komplett frei über das Thema schreiben. Damit auch alle unsere Beiträge finden, braucht man nichts weiter tun, als den Link dazu in den Kommentaren des entsprechenden Ankündigungsbeitrags zu posten. Zum Teilen in den Sozialen Netzwerke gibt es den Hashtag #bloggeralphabet.
Nach der Ankündigung hat jeder zwei Wochen Zeit, seinen Beitrag zu schreiben, bevor es mit dem nächsten Thema weitergeht. Natürlich geht es auch später, aber Anne rät sich an die zwei Wochen zu halten, weil man erfahrungsgemäß ja dann doch irgendwann das Porjekt schleifen lässt und die alten nicht mehr nachholt (hmm joa da hat sie recht :D).
Das aktuelle Thema ist also A wie Arbeit/Ausbildung.
Mein Blog ist von mir ein reines Hobby und eine Herzenssache. Allerdings bin ich tatsächlich durch meine Beruf auf die Idee gekommen, überhaupt privat zu bloggen. Ich habe bereits als studentische Aushilfe im SEO-Team gearbeitet und habe überwiegend gebloggt. Ich habe schnell gemerkt, dass mir das riesigen Spaß macht - allgemein die Content-Erstellung über einfache Blogs hinaus. Später wurde ich dann als Junior SEO Managerin übernommen und darf mich glücklick schätzen und, wenn es denn mal klappt, meine Zeit 50-50 für diese Aufgaben und für Content-Redakteur’s Aufgaben, also das Schreiben von Artikeln aufwenden. Und es macht mir nach wie vor riesigen Spaß. Nachdem ich nach dem Master-Studium dann auf einmal wieder so viel Freizeit hatte, weil ich abends heimkomme und eben nichts mehr lernen muss, keien Studienarbeiten mehr machen muss, keine Präsis oder sonst was, wusste ich gar nicht so recht, was ich so mit mir anfangen soll. Bücher liebe ich schon länger und schwupps dachte ich - warum nicht beiden Leidenschaften verbinden und über Bücher bloggen.
Und so entstand LovelyMix. Ich mache das rein aus Leidenschaft, weil ich das Bloggen liebe, weil ich Bücher liebe. Geld verdiene ich damit nicht, den ich gehe ganz normal meine vierzig Stunden arbeiten. Danach und insbesondere am Wochenende und im Urlaub versuche ich soviel Zeit wie möglich für euch in den Blog zu stecken. Da kommen bestimmt locker 8 bis 10 Stunden die Woche dazu. Es ist also schon auch ein ganzes Stück arbeit - aber eine Arbeit die mir riesigen Spaß macht. Eine, die mich mit so viel Freude erfüllt und dank der ich schon so viel Wunderbares erleben durfte und tolle Menschen kennenlernte.
Dadurch, dass ich ja auch in der Arbeit schreiben und dort schon mit bloggen und WordPress, Social und Co zu tun hatte, kam mir dies natürlich zugute. Ich musste mich eventuel weniger stark in das Thema, und wie man das eigentlich alles macht, als andere. Und gleichzeitig profitiere ich auch in meiner bezahlten Arbeit von den Erfahrungen, die ich mit meinem Blog sammle und lerne so darüberhinaus noch einiges dazu, was ich sonst wohl nicht gelernt hätte. Zudem fördert das Ganze auch die Kreativität, ich erlebe tolle Dinge, lerne soviel Neues und viele Herzensmenschen kennen, gehe auf Messen und habe Kontakt zu Autoren und Verlagen - das schult natürlich auch das Auftreten, macht selbstsicherer und stärkt das Selbstbewusstsein.
Ich liebe meinen Job und ich liebe meinen Blog und ich finde es wunderbar, dass ich auch noch in beide Richtungen profitieren kann. Und hoffe, ihr merkt ein bisschen was davon, wie viel Herzblut ich in LovelyMix stecke und habt viel Freude hier als Leser.