Browsing Tag

Fantasy

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Die Seiten der Welt - Kai Meyer

21. Dezember 2014

Die Seiten der Welt von Kai Meyer (c) FJB

inhalt3

Furia Salamandra Faerfax lebt in der Welt der Bücher. Unter dem englischen Landsitz ihrer Familie verbirgt sich eine unendliche Bibliothek voller Wunder. Dort sucht Furia nach einem ganz besonderen Buch, ihrem Seelenbuch. Mit dessen Hilfe will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln und zu einer vollständigen Bibliomantin werden. Aber dann geschehen viele schreckliche Dinge. Ihr Bruder wird entführt und Furia muss um sein Leben kämpfen. Auf ihrem Weg kommt sie nach Libropolis. Eine Stadt der verschwundenen Bücherläden und die Grenze der Nachtrefugien. Dort trifft sie auf Cat, eine Diebin im Exil und Finnian, den Rebellen. Sie ziehen gemeinsam los in den Krieg gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meinung

Schreibstil

Das Buch ist aus der dritten Perspektive geschrieben. Die meiste Zeit begleiten wir Furia, ab und an gibt es einen Blick zur Lampe und zum Sessel oder zur Antiqua. Es ist ein jugendlicher und stellenweise tiefgründiger Schreibstil der einige schöne Bilder schafft.

Charaktere

Es gab viele, viele Charaktere. Furia, Pip, ihren Vater Tiberius, Isis Nimmernis, Marta Antiqua, Finnian, Cat, Kyriss, Celestian, Severin, Sunderland, Wackford, Pauline, Puck, Ariel, die Umgarnte und ihre Kavaliere und nicht zu vergessen die sprechende Leselampe und den sprechenden Sessel sowie Ypsilonzett.

All diese Charaktere prasseln auf den Leser herein. Leider fehlt es mir bei einigen an Tiefgang. Sie werden zum Teil nur kurz dargestellt, in die Geschichte geworfen und sind halt dann da und dann aber oft auch schnell wieder weg, ohne das wir sie wirklich kennen lernen dürfen. Selbst Furia, als die Hauptprotagonistin bleibt für mich etwas kalt. So richtig konnte ich nicht mit ihr mitfiebern. Stellenweise war sie mir mit ihren 15 Jahren zu Erwachsen dargestellt und zu besserwisserisch und ich konnte ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen.

Lediglich die Lampe, der Sessel und Ypsilonzett haben mich wirklich begeistern können. Sie sind etwas besonderes und frech und lockerten die Geschichte auf. Leider nur viel zu selten. Wobei ich immer noch nicht anders kann, die Lampe und der Sessel haben mich stark an den Kronleuchter und die Uhr aus die Schöne und das Biest erinnert.

Geschichte

Dort draußen war die weite Welt, laut und schrill und tanzend, aber die Faerfax lebten in der Abgeschiedenheit der Cotswolds, in der Stille der Bücher, verborgen vor den Agenten der Akademie. (S. 32

Der erste Teil fing zu nächst sehr magisch an. Ich konnte die Liebe zu den Büchern richtig spüren. Nur, die hat schnell wieder nachgelassen. Es gab sehr viele, fast zu viele Informationen auf engstem Raum und kaum Spannung. Zu Beginn des zweiten Teiles bzw. gegen Ende des ersten Teiles dachte ich dann, jetzt geht es richtig rund. Leider waren immer wieder lange Stellen dabei. Dann aber auch Stellen, die mich als Leser zu schnell durch das Buch jagten. Es gab so viele wundervolle, magische Ideen und Ansätze aber alle waren nur irgendwie in die Geschichte geworfen und sehr kurz angekratzt. Mir hat etwas der Zusammenhang gefehlt, dieses große, runde Ganze, dass alles logisch und sinnvoll erscheinen lässt. Es ist zu viel passiert und irgendwie nichts davon wirklich ausgereift.

Ich hätte mir ein paar weniger Ereignisse und Charaktere gewünscht, die dann aber so richtig in die Tiefe gehen. Leider konnte ich auch manche Handlungen und Ereignisse nicht nachvollziehen, manche Charaktere konnten plötzlich Dinge oder wussten sie, und es war nicht ganz erklärt, warum.

Von Libpropolis hatte ich mir so viel erhofft. Durch den ganzen Marketingrummel im voraus hatte ich eine magsiche, warme Stadt voller Bücherliebender im Sinn und dann ist es so eine grausame und kalt Stadt. Positiv waren aber die Cliffhänger am Ende von vielen Kapiteln, so konnte ich doch immer wieder zum weiterlesen angespornt werden.

Fazit

Ein Buch, das wirklich eine tolle Idee zugrunde liegen hat. Mit vielen guten, magischen und faszinierenden Ansätzen. Stellenweise haben diese mich auch unterhalten und die Leselampe und der Sessel haben es mir angetan. Insgesamt aber eine Geschichte mit etwas zu viel Jagen und gejagt werden, zu viel Mord und Totschlag, zu vielen Ideensträngen und Charakteren. Dadurch kam alles etwas zu kurz und war mir nicht logisch genug. Es war ok, konnte meine Erwartungen leider aber nicht erfüllen. Da ich stellenweise trotzdem unterhalten war und ein paar gute Ansätze dabei waren, gebe ich drei von fünf Herzen.

3herzen

Autor

Kai Meyer wurde 1969 geboren und gehört zu den wichtigsten Phantastik-Autoren in Deutschland. Er veröffentlichte bereits mehr als 50 Romane, die in 30 Sprachen erschienen. Sie wurden als Filme, Hörspiele und Graphic Novels adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.
Webseite: www.kaimeyer.com

Es ist zwar noch nicht 2015 aber mein ersten Versuch für die versprochenen Rezi-Zusätze bekommt ihr nun doch schon zu sehen. So könnte ihr den Lernprozess gleich nocht miterleben - meine erste Rezi-Sketchnote:

 

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Die Saga der Drachenrüstung: Der Drachenzahndolch (1)

24. Oktober 2014

 

Von Elvira Zeißler (c) Cover Viktoria Petkau

Von Elvira Zeißler (c) Cover Viktoria Petkau

inhalt3

Florian fällt ein eigenartiger Dolch in die Hände. Eine geheimnisvolle Unbekannte erwischt er dabei, wie sie den Dolch stehlen wollen. Die Spur des Dolches führt ihn in eine fremde Welt, voller Abenteuer und Gefahren und sein Leben wird von da an vollkommen auf den Kopf gestellt. Florian hat nur einen einzigen Wunsch - endlich wieder nach Hause kommen. Doch er wird schon bald von den Soldaten des Imperators gejagt und durchlebt eigenartige Träume. Einzig der Drachenzahndolch scheint der Schlüssel zu all diesen wirren Umständen zu sein…

Meinung

Schreibstil:

Der Schreibstil ist recht einfach und jugendlich. Das passt aber in diesem Fall sehr gut, weil das Buch zum Großteil die Sicht von Florian, aber in der dritten Person, schildert. Somit ist die Sprache realistisch, da Florian erst 15 Jahre alt ist. Das einzige was mich hier etwas störte ist, dass Elvira mal Florian und mal der Junge schreibt. Das machte es mir etwas schwer, so richtig warm mit ihm zu werden, weil ich dadurch wieder distanziert wurde.

Nachteilig fand ich die sehr langen Kapitel. Die Geschichte war zwar spannend beschrieben. Manche Szenen hätten aber noch detailreicher sein können. Deshalb war es manchmal schwierig den langen Kapiteln zu folgen.

Charaktere:

Florian ist ein ganz normaler 15 jähriger Junge. Er hat Sorgen wie jeder andere von der ersten Liebe bis zu Klausuren in der Schule. Ganz besonders schwärmt er aber für Videospiele. Ein ganz normaler Teenager also. Als er in die fremde Welt katapultiert wird, muss er plötzlich über sich hinaus wachsen. Dies schafft er zum Teil ganz passabel. Er ist ein netter Charakter, dessen Handlungen und Gedanken ich gut nachvollziehen konnte. Wie oben bereits beschrieben, konnte ich aber nicht so richtig mit ihm warm werden, auch wenn ich ihn aus der Distanz gesehen gut fand.

Keyla, die Unbekannte mit der Florian gemeinsam in die fremde Welt stürzt, ist zunächst sehr kühl und unnahbar. Trotzdem konnte ich sie von Beginn an besser als Florian in mein Herz schließen. In ihrer Welt hat sie bereits vieles durchmachen müssen. Doch tief in ihr steckt auch ein weicher und sanftmütiger Kern, der sie sehr liebenswert macht.

Geschichte:

Florian verlebt einen ganz normalen Geburtstag. Er bekommt das Videospiel, dass er sich immer gewünscht hat, hat Glück in der Schule und geht abends noch mit Freunden ins Kino und Pizza essen. Doch dann begegnet er Mirco, der ihn vor Eifersucht, weil er seine Freundin schon seit Kindertagen kennt, mit einem Dolch angreift. Zum Glück ist es nur ein kleiner Kratzer, der schnell verheilt. Mirco lässt den Dolch fallen und Flo steckt ihn ein. Er bringt ihn zu einem Antiquitätenladen, der Mircos Onkel gehört. Doch der Dolch lässt ihn von jetzt an einfach nicht mehr in Ruhe und wird noch sein ganzes Leben verändern.

Eine recht einfache aber wirklich toll durchdachte Geschichte. Wir beginnen erst in unserer jetzigen Welt, wie wir sie kennen und landen dann gemeinsam mit Mirco in einer fantastischen, mittelalterlich angehauchten Welt. Auch an Magie fehlt es dieser Welt nicht, auch wenn sie hier die Lehre genannt wird. Wir erleben mit Florian und Keyla viele Abenteuer, aus denen sie manchmal nur knapp entkommen.

Diese zweite Welt ist wirklich gut gelungen. Mir gefiel auch, dass wir sie genau wie Florian nur Stück für Stück kennenlernen konnten. So wurde ich als Leser nicht direkt mit Informationen überfrachtet und konnte stets mit Spannung am Ball bleiben. Geschickt löst Elvira Zeißler die Geheimnisse rund um den Dolch mit dezenten Hinweisen immer mehr auf. Das Ende der Geschichte hat diese dann vollständig geklärt und mich gleichzeitig sehr neugierig auf den zweiten, abschließenden Band gemacht.

Fazit

Eine schöner Auftakt in eine spannende Fantasy-Geschichte. Die Charaktere waren gut, die Welt schön ausgearbeitet. Die langen Kapitel haben mich allerdings etwas gestört. Daher gebe ich vier von fünf Herzen.

4herzen

 

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Die Prophezeiung der Volturne - Susanne O’Connell

4. Oktober 2014

 

Die Prophezeiung der Volturen von Susanne O'Connell

Die Prophezeiung der Volturen von Susanne O’Connell

inhalt3

Vagóor hat mit seinen fast 17 Jahren das Alter der drei gefährlichen Aufgaben erreicht, die jeder junge Volturne der Prophezeiung nach bestehen muss, um sein Volk zu erlösen und ihm ewiges Glück zu bescheren. Doch er wird zum Außenseiter, denn er glaubt erst nicht an diese Prophezeiung. Wird er recht behalten, sind das alles Lügen, oder ist es war, dass die Volturne vom Feind an Land gebannt wurden und nun durch den Erretter erlöst werden müssen, um wieder eins mit dem Wasser zu werden?

Und kann es ihm gelingen, Mirihanna zu erobern, obwohl sie seine stärkste Konkurrentin zu sein scheint? Alle dies klärt sich und das Schicksal nimmt mit der alles entscheidenden Schlacht seinen Lauf…

 

Meinung

Schreibstil:

Das Buch steigt mit dem Prolog direkt in die Welt der Volturne ein, welches ein naturverbundenes Volk ist. Wir erfahren sofort die wichtigsten Dinge über sie, ihre Eigenschaften und ihre Prophezeiung um die sich ihr Leben und das Buch dreht. Die Geschichte war in der dritten Form und hat es mir dennoch ermöglicht mit Vagóor schnell warm zu werden und mit ihm mit zu fiebern. Die Geschichte ist sehr leicht und locker geschrieben aber auch sehr bildhaft, was an manchen Stellen fast etwas zu viel war.

Charaktere:

Vagóor ist ein Anti-Held. Er glaubt nicht an die Prophezeiung und denkt alles sind Lügen. Dafür wird er verstoßen und macht sich auf durch die Steppe der Säbelzahntiger um seinen Weg zu finden. Ihm ist nicht klar, ob als Verräter oder doch noch als Gläubiger.

Wir begleiten ihn dabei, wie er seinen Weg finden und sein Schicksal erfüllen muss, gehen mit ihn durch Höhen und Tiefe und erleben mit ihm Freude, Liebe und Leid. Ich habe die ganze Zeit mit ihm gebangt und gelitten und gehofft.

Auch Mirihanna ist ein wichtiger Teil es Buches und begleitet und beherrscht Vagóors Erlebnisse und sein Schicksal mit. Zunächst mochte ich sie nicht so, da sie so rechthaberisch wirkte und launisch. Doch sobald ich sie erst näher kennenlernen konnte, konnte ich sie doch noch in mein Herz schließen.

Besonders gefallen hat mir Vagóors treuer Wegbegleiter, der immer für ihn da war, auch als sich sein ganzes Volk gegen ihn gestellt hat. Sein kleiner Beutelaffee Sistal. Er wusste einfach immer, wie er ihm helfen kann, ihn aufmuntern kann und durch seine schwere Zeit bringen kann. Ich habe ihn so geliebt und er war so niedlich, da will man gleich selbst einen haben.

Geschichte:

Susanne O’Connell hat eine tolle Fantasy-Welt erschaffen, vielleicht hier und da mit etwas zu viel typischen Elementen, den selbst Drachen finden ihren Auftritt, doch trotzdem gut gelungen.

Zunächst beginnt es friedlich, wie wir die Volturne, ein natur- und besonders wasserverbundenes Volk kennenlernen. Wir erfahren etwas über ihr Leben und ihren Glauben an eine Prophezeiung, die besagt, dass sie eines Tages durch einen der ihren errettet werden. Dabei beschreibt Susanne alles sehr bildlich und ich konnte mich sofort komplett in die Welt einfinden und habe alles genau vor mir gesehen, den Vergessenen Fleck, das Meer, den geheimnisvollen Grünen Weiher, einfach alles.

Doch dieses Bild der heilen Welt bleibt nicht lange. Schnell schlägt es um in eine düstere und zum Teil wirklich grauenhafte Geschichte, während ich Vagóor auf seinem schweren Weg bis ins Land der Herkane und zurück begleitete. Es Geschehen allerlei wundervolle aber auch grauenhafte Dinge, die ich wie einen Film vor mir gesehen habe, dank des tollen Schreibstils von Susanne.

Im Land der Herkann muss ich allerdings gestehen, ist es mir ab und dann doch zu ekelhaft und grauenvoll geworden, sodass mein Lesevergnügen einen kleinen Dämpfer bekam. Das Ende hat mir gut gefallen, wenn auch etwas vorhersehbar und manche Dinge mich doch sehr traurig stimmten. Alles in allem aber ein passendes Ende.

Fazit

Ein tolle Fantasy-Welt mit gelungen Charakteren. Die Geschichte und der wundervoll bildhafte Schreibstil haben mir gut gefallen. Manchmal wurde es mir nur zu hart, ekelhaft und grauenvoll und das Ende war etwas vorhersehbar.

Aber insgesamt hat mich dies Geschichte von Vagóor mitreißen können und in eine gut gelungene Welt entführt. Deshalb gibt es vier Herzen und eine Lese-Empfehlung für alle Fantasy-Fans.

4herzen

Autorin:

Susanne O’Connell war auch bei unsere Aktion Darf ich bitten dabei. Deshalb schaut doch am besten mal bei dem Interview mit Kathrin von Kathrinsbooklove vorbei, da erfahrt ihr einigers über Susanne.

 

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Ninragon 1 - Die standhafte Feste

25. September 2014

inhalt3

Hours W. Odenthal

Hours W. Odenthal

Autor: Horus W. Odenthal; Erscheinungsjahr: 2012; Lektorat; Stephan König; Covergestaltung: Jacqueline Spieweg; Format: eBook; Seiten: 463

Der Ninrae Darachel, ein der zu einer uralten und von der Welt abgewandten Rasse der Elfen gehört und einige weitere seines Stammes, finden einen schwerverletzten Menschen. Sie nehmen in mit ihn ihre gewaltige Festung, wo dieser Darachel seine Lebensgeschichte erzählt.

Es handelt sich um die Geschichte von Auric, Auric dem Schwarzen. Er kämpft, wie er denkt, um sein Leben, sein Schicksal und für seine Zukunft. Doch ohne es zu wissen, scheint er in etwas viel größeres und dunkleres verstrickt zu werden, das nicht nur auf die Welt der Menschen sondern auch auf die Welt der Ninrae Einfluss haben wird.

Meinung

Schreibstil:

Der Schreibstil von Horus ist sehr bildgewaltig, hart und brutal, zu beginn etwas schwer verdaulich, doch trotzen wunderbar anschaulich und flüssig. Das Buch ist von Beginn an gespickt mit den Ausdrücken und Wörtern der Welt von Ninragon und mit vielen langen und ausschweifenden Schachtelsätzen.
Deshalb hatte ich zu Beginn wirklich Probleme in dieses Buch zu finden und musste erst einmal Kämpfen. Doch der Kampf hat sich gelohnt und ich bin froh, dass ich dran geblieben bin, denn als ich mich erst einmal darauf eingelassen hatte, wurde ich auch durch ein tolles Werk belohnt.

Charaktere:

Auric, einer der wichtigsten Charaktere ist ein brutaler und kaltblütiger Barbar und doch auch so viel mehr. Horus schaffte es, einen vielschichtigen, komplexen, realistischen und auch irgendwie sympathischen Protagonisten zu schaffen, mit dem ich einfach nur mitfiebern musste.

Auch die anderen Charaktere sind alle einzigartig vielschichtig. Keiner ist einfach nur gut oder einfach nur böse. Sie alle haben ihre Vergangenheit, ihre Geschehnisse und Erlebnisse, die sie zudem machen was sie heute sind und die sie zu den Handlungen antreiben, die sie heute tun.

Geschichte:

Ninragon ist ein einzigartiges Fantasy-Werk, dass sich mit keinem anderen vergleichen lässt. Hier findet sich fast nichts, was typisch für viele der anderen Werke dieses Genres ist. Es ist um einiges brutaler und auch realistischer, gespickt mit harten, blutigen und sehr anschaulich beschriebenen Kampfszenen. Wer damit Probleme hat, sei also gewarnt.
Ich persönlich hatte auch erst meine Probleme damit, finde aber, man gewöhnt sich schnell daran. Was auch gut ist, denn das gehört einfach zu diesem Buch und zum ganzen Flair der Geschichte.

Die Welt die Horus geschaffen hat ist komplex und wunderbar ausgereift. Es bleiben bei mir keine Ungereimtheiten oder Fragen offen. Sie ist zwar brutal, aber gleichzeitig so unfassbar interessant.

Es gibt die Welt der Elfenvölker, die der Menschen und diese haben alle ihre eigenen Rassen und Länder. Ihre eigenen Eigenschaften, Kulturen und Sprachen. Am Ende des Buches gibt es einen verweis auf eine Karte. Ich habe sie mir aber nicht angesehen, denn Horus schaffte es, diese Welt schon komplett in meiner Fantasie bis ins Detail entstehen zu lassen. Dieses Bild ist für mich so perfekt, das will ich auch in den weiteren beiden Teilen bewahren. Erst ganz zum Schluss werde ich schauen, wie nahe meiner Fantasie der Karte kam.

Fazit

Ninragon ist kein weiches Fantasy-Buch sondern ein hartes, brutales aber einzigartiges, komplexes und exakt ausgereiftes Werk. Es ist ein Fantasy-Werk, dass seinesgleichen sucht. Horus erschaffet eine Welt und Charaktere, die keine Fragen offen lassen. Lediglich ein Herz ziehe ich ab, da ich doch ziemlich kämpfen musste, bis ich mich an den Schreibstil gewohnt habe und mich komplett fallen lassen konnte. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall, auch die zwei anderen Teile dieser Trilogie zu lesen.

4herzen

Autor:

Hier verweise ich euch mal auf seine Website, denn wer Horus ist und wo er herkommt, liest man am besten direkt dort. Und wer gerne noch ein Interview mit ihm lesen will, der sollte ab und an hier vorbeikommen, denn ich habe die Ehre, in ihm Rahmen von unserer Aktion Darf ich bitten zu interviewen.

Für diese Seite werden Cookies verwendet. Durch die Nutzung dieser Webseite erklärst du dich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen

Diese Website verwendet Cookies von Google, um ihre Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen darüber, wie du die Website verwendest, werden an Google weitergegeben. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet.

Schließen