Rezensionen/Reviews

Feenfuchs und Feuerkuss

8. Oktober 2014

 

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Luisa, 16 Jahre alt, ist verzweifelt. Ihre Schulnoten sind schlecht, weil sie ihre gesamte Freizeit nur mit ihrem Pferd verbringt. Deshalb lässt ihre Mutter ihr Pferd Ophelia auf einen anderen Hof bringen und verbietet Luisa, es zu besuchen. Damit es mit den Noten bergauf geht, wird sie in das Nachhilfeprogramm der Schule gesteckt. Ausgerechnet der aus England hergezogene Sam Weston wird ihr Tutor. Alle auf der Schule himmeln den geheimnisvollen Jungen an und auch Luisa merkt, dass er wirklich ganz nett ist.

Heimlich schleicht sich Luisa immer wieder zu ihrem Pferd auf den Lichthang-Hof und bekommt dort die unerwartete Hilfe von Jonathan, dem Sohn des Besitzers. Auch er bringt Luisas Welt durcheinander.

Doch ihre besten Freundinnen Molly und Jeska sind immer für sie da und unterstützen sie. Doch diese eine Entscheidung, die kann nur Luisa alleine treffen.

Meinung

Schreibstil:

Das Buch ist in der dritten Person und in einem recht einfachen und schlichten Schreibstil geschrieben. Mich hat er leider nicht ganz so packen können, da ich es einfach nicht so mag, schon sehr oft verwendete Wendungen wie „Rot wie eine Tomate“ zu lesen oder wenn mir gesagt wird, dass das jetzt gerade Sarkasmus war. Allerdings habe ich dabei auch im Hintergrund behalten, dass das Buch für Jugendliche ist und locker auch für 13-jährige schon taugt. Für diese Zielgruppe ist der Schreibstil daher auf jeden Fall passend.

Charaktere:

Luisa ist die Hauptprotagonistin und benimmt sich wie sich eben 16-jährige, pubertierende Mädels so benehmen. Ich weiß wovon ich da rede, ich war vor 11 Jahren ja auch mal eines von der Sorte. Sie ist total vernarrt in ihr Pferd, hat nur Zeit für es und kann ihre Mutter so gar nicht verstehen, dass sie will, dass sie sich um die Schule kümmert. Ich konnte da nur schmunzeln, so ist man eben in dem Alter, auch wenn ich mir jetzt denke, Kind, es gibt echt Schlimmeres.

Molly und Jeska sind ihre besten Freundinnen. Sie sind immer für sie da, bringen sie auf andere Gedanken und unterstützen sie wo es nur geht. Sie sind zwar eigentlich alle drei total verschieden, aber zu Dritt sind sie das perfekte Gespann.

Jonathan ist ein arroganter, reicher Sohn des Besitzers eines Reiterhofes. Blond und gut aussehend, aber hinter der Schale dann doch ein netter und hilfsbereiter Junge, der Luisa dabei hilft, Ophelia heimlich zu reiten.

Ich fand die Charaktere alle ok und nett, aber so wirklich richtig warm werden konnte ich mit keinem. Sie sind alle recht einfach gehalten, so wie man es auch erwartet in so einem Jugendroman, der sich eben um Pferde und die erste Liebe dreht.

Sam war eigentlich ganz nett und ich fand ihn recht sympathisch. Aber er wurde einfach von Beginn an zu klischeehaft und zu perfekt geschildert. Geheimnisvoller Junge aus England, braune wilde Haare, Tattoo, fährt Motorrad, liebt das Surfen…einfach zu viel des Guten.

Geschichte:

Die Geschichte ist einfach. Sie handelt eben von einer 16-jährigen, die Probleme in der Schule hat, Pferde liebt und sich das erste mal so richtig verliebt. Es klingt einfach und ist auch so und hat einen Verlauf, den ich genau so erwartet habe und ein Ende, dass ich genau so erwartet habe. Es war eine nette Geschichte zur Unterhaltung zwischen durch, mit der ich am Anfang meine Probleme hatte, die ich gegen Ende dann aber ok fand. Ich merkte einfach, dass ich mit meinen fast 27 dann doch etwas zu alt und auch einfach anspruchsvoller bin, weshalb ich mich jetzt nicht so sehr in die Geschichte hineinversetzen konnte.

Fazit

Ein Buch mit einem rechte einfachen Schreibstil und einer einfachen Geschichte. Am Anfang mochte ich es nicht so, gegen Ende bin ich aber doch noch mit dem Buch warm geworden. Ich persönlich fand die Charaktere zu farblos, Sam zu klischeehaft und alles zu vorhersehbar, kann aber aufgrund der Tatsache, dass ich gegen Schluss noch gut hineingefunden habe, drei Herzen vergeben.

3herzenDenn ich behalte dabei auch im Hintergrund, dass das Buch ja auch eine ganz andere Zielgruppe anspricht. Jugendliche Mädels, die gerade vielleicht selber ihre erste große Liebe erleben oder anfangen für Jungs zu schwärmen und vor allem auch Pferdeverrückte junge Mädels finden das Buch bestimmt wirklich super. Und für diese Zielgruppe sind Charaktere, Schreibstil und Handlung auch genau richtig. Ich kann das Buch also genau dieser Zielgruppe empfehlen.

Aber auch bereits älteren, die ihre Jugend selber auf dem Rücken der Pferde verbracht haben, wissen wie schwer das mit Schule und der ersten Liebe zu vereinbaren ist und die nun noch mal mit einer leichten Lektüre in Erinnerungen schwelgen wollen.

Autorin:

Larinane Westermann sind gleich zwei Personen. Lara Kalenborn und Juliane Körner. Die Freundschaft der beiden begann vor mehr als 15 Jahren im Reitverein in Essen. Gemeinsam verbrachten sie dort ihre Freizeit und später unterrichteten sie selber Kinder beim Reiten. Feenfuchs und Feuerkuss ist der erste Teil einer Romanreihe über Luisa, Molly und Jeska.

 

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2 Kommentare

  • Reply Sparstrumpfchallenge - Lovely Mix 19. Oktober 2014 at 21:41

    […] Feenfuchs und Feuerkuss […]

  • Reply Monatsrückblick Oktober – Lovely Mix 6. September 2015 at 11:36

    […] Feenfuchs und Feuerkuss – Lariane Westermann […]

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