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[Rezension] Die Prophezeiung der Volturne – Susanne O’Connell

4. Oktober 2014

 

Die Prophezeiung der Volturen von Susanne O'Connell

Die Prophezeiung der Volturen von Susanne O’Connell

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Vagóor hat mit seinen fast 17 Jahren das Alter der drei gefährlichen Aufgaben erreicht, die jeder junge Volturne der Prophezeiung nach bestehen muss, um sein Volk zu erlösen und ihm ewiges Glück zu bescheren. Doch er wird zum Außenseiter, denn er glaubt erst nicht an diese Prophezeiung. Wird er recht behalten, sind das alles Lügen, oder ist es war, dass die Volturne vom Feind an Land gebannt wurden und nun durch den Erretter erlöst werden müssen, um wieder eins mit dem Wasser zu werden?

Und kann es ihm gelingen, Mirihanna zu erobern, obwohl sie seine stärkste Konkurrentin zu sein scheint? Alle dies klärt sich und das Schicksal nimmt mit der alles entscheidenden Schlacht seinen Lauf…

 

Meinung

Schreibstil:

Das Buch steigt mit dem Prolog direkt in die Welt der Volturne ein, welches ein naturverbundenes Volk ist. Wir erfahren sofort die wichtigsten Dinge über sie, ihre Eigenschaften und ihre Prophezeiung um die sich ihr Leben und das Buch dreht. Die Geschichte war in der dritten Form und hat es mir dennoch ermöglicht mit Vagóor schnell warm zu werden und mit ihm mit zu fiebern. Die Geschichte ist sehr leicht und locker geschrieben aber auch sehr bildhaft, was an manchen Stellen fast etwas zu viel war.

Charaktere:

Vagóor ist ein Anti-Held. Er glaubt nicht an die Prophezeiung und denkt alles sind Lügen. Dafür wird er verstoßen und macht sich auf durch die Steppe der Säbelzahntiger um seinen Weg zu finden. Ihm ist nicht klar, ob als Verräter oder doch noch als Gläubiger.

Wir begleiten ihn dabei, wie er seinen Weg finden und sein Schicksal erfüllen muss, gehen mit ihn durch Höhen und Tiefe und erleben mit ihm Freude, Liebe und Leid. Ich habe die ganze Zeit mit ihm gebangt und gelitten und gehofft.

Auch Mirihanna ist ein wichtiger Teil es Buches und begleitet und beherrscht Vagóors Erlebnisse und sein Schicksal mit. Zunächst mochte ich sie nicht so, da sie so rechthaberisch wirkte und launisch. Doch sobald ich sie erst näher kennenlernen konnte, konnte ich sie doch noch in mein Herz schließen.

Besonders gefallen hat mir Vagóors treuer Wegbegleiter, der immer für ihn da war, auch als sich sein ganzes Volk gegen ihn gestellt hat. Sein kleiner Beutelaffee Sistal. Er wusste einfach immer, wie er ihm helfen kann, ihn aufmuntern kann und durch seine schwere Zeit bringen kann. Ich habe ihn so geliebt und er war so niedlich, da will man gleich selbst einen haben.

Geschichte:

Susanne O’Connell hat eine tolle Fantasy-Welt erschaffen, vielleicht hier und da mit etwas zu viel typischen Elementen, den selbst Drachen finden ihren Auftritt, doch trotzdem gut gelungen.

Zunächst beginnt es friedlich, wie wir die Volturne, ein natur- und besonders wasserverbundenes Volk kennenlernen. Wir erfahren etwas über ihr Leben und ihren Glauben an eine Prophezeiung, die besagt, dass sie eines Tages durch einen der ihren errettet werden. Dabei beschreibt Susanne alles sehr bildlich und ich konnte mich sofort komplett in die Welt einfinden und habe alles genau vor mir gesehen, den Vergessenen Fleck, das Meer, den geheimnisvollen Grünen Weiher, einfach alles.

Doch dieses Bild der heilen Welt bleibt nicht lange. Schnell schlägt es um in eine düstere und zum Teil wirklich grauenhafte Geschichte, während ich Vagóor auf seinem schweren Weg bis ins Land der Herkane und zurück begleitete. Es Geschehen allerlei wundervolle aber auch grauenhafte Dinge, die ich wie einen Film vor mir gesehen habe, dank des tollen Schreibstils von Susanne.

Im Land der Herkann muss ich allerdings gestehen, ist es mir ab und dann doch zu ekelhaft und grauenvoll geworden, sodass mein Lesevergnügen einen kleinen Dämpfer bekam. Das Ende hat mir gut gefallen, wenn auch etwas vorhersehbar und manche Dinge mich doch sehr traurig stimmten. Alles in allem aber ein passendes Ende.

Fazit

Ein tolle Fantasy-Welt mit gelungen Charakteren. Die Geschichte und der wundervoll bildhafte Schreibstil haben mir gut gefallen. Manchmal wurde es mir nur zu hart, ekelhaft und grauenvoll und das Ende war etwas vorhersehbar.

Aber insgesamt hat mich dies Geschichte von Vagóor mitreißen können und in eine gut gelungene Welt entführt. Deshalb gibt es vier Herzen und eine Lese-Empfehlung für alle Fantasy-Fans.

4herzen

Autorin:

Susanne O’Connell war auch bei unsere Aktion Darf ich bitten dabei. Deshalb schaut doch am besten mal bei dem Interview mit Kathrin von Kathrinsbooklove vorbei, da erfahrt ihr einigers über Susanne.

 

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2 Kommentare

  • Reply Sparstrumpfchallenge - Lovely Mix 4. Oktober 2014 at 9:01

    […] Die Prophezeiung der Volturne […]

  • Reply Monatsrückblick Oktober - Lovely Mix 6. Dezember 2014 at 21:28

    […] Die Prophezeiung der Volturne – Susanne O’Connell […]

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